Für Beratungsstellen

Noalo macht Hilfe im Alltag leichter erreichbar.

Noalo unterstützt Suchtberatungsstellen dabei, mit Ratsuchenden einen konkreten Notfallplan zu erstellen. Die App bleibt auf dem Smartphone der Person, arbeitet lokal und hilft zwischen den Gesprächen genau dann, wenn Suchtdruck oder Unsicherheit auftauchen.

Noalo Beratungsstellen-Code

Enthält nur die Daten der Beratungsstelle — keine Daten der ratsuchenden Person.

Schneller Start über QR-Code

Beratungsstellen können einen Noalo-Code mit Name, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Ansprechperson, Website, Adresse und Hinweisen außerhalb der Sprechzeiten erstellen. Ratsuchende scannen den Code und speichern die Stelle direkt als Kontakt in Noalo.

Keine Cloud für sensible Beratungsdaten

Der QR-Code enthält nur die Kontaktdaten der Beratungsstelle. Daten der Nutzerinnen und Nutzer werden dabei nicht hochgeladen und nicht in einer Noalo-Cloud gespeichert.

Notfallplan gemeinsam einrichten

Im Gespräch können Warnzeichen, persönliche Gründe, sichere Orte, klare Stopps und passende Sofortskills gemeinsam festgelegt werden. So weiß die Person später genau, was Noalo im Akutfall zuerst anzeigen soll.

Verlauf im Beratungsgespräch nutzen

Bei jedem Besuch kann die Person einen Export auf dem eigenen Gerät erzeugen: Notfallplan, Tagebuch, Drang-Bewertungen und dokumentierte Situationen. Der Export kann als Text oder PDF geteilt werden, wenn die Person das möchte.

In der Praxis

Vom Gespräch direkt in den Alltag.

Noalo ist nicht als weiteres Verwaltungssystem gedacht. Es ist ein Werkzeug für die Person selbst: vorbereitet im Termin, genutzt im Alltag, ausgewertet nur dann, wenn die Person den Export aktiv teilt.

1

Beratungsstellen-Code vorbereiten

Kontaktdaten eintragen, QR-Code erzeugen und ausdrucken oder digital bereitstellen.

2

In Noalo scannen

Die ratsuchende Person scannt den Code auf dem eigenen Smartphone und speichert die Beratungsstelle lokal.

3

Plan gemeinsam ausfüllen

Trigger, Gründe, Skills, sichere Orte, Kontakte und Wenn-dann-Sätze werden im Termin konkret formuliert.

4

Beim nächsten Termin auswerten

Export öffnen und gemeinsam besprechen: Gab es Notfälle, Drang, Übungen oder neue Muster?

Notfallplan

Konkrete Maßnahmen statt guter Vorsätze.

Im Termin kann gemeinsam festgelegt werden, was in den ersten Minuten passieren soll. Das macht den Plan später nutzbar, auch wenn der Drang hoch ist und Konzentration fehlt.

  • Warnzeichen und Trigger in einfachen Worten festhalten
  • Drei Sofortskills auswählen und in eine realistische Reihenfolge bringen
  • Beratungsstelle, Vertrauensperson und Krisenkontakte hinterlegen
  • Sichere Orte und klare Stopps definieren
  • Einen Wenn-dann-Satz formulieren, der im Akutfall trägt

Export für Gespräche

Die Person kann einen Zeitraum auswählen und Notfallplan, Tagebuch, Skill-Auswertungen und Drang-Verläufe als Text oder PDF exportieren.

Bessere Anschlussfragen

Statt allgemein zu fragen, wie die Woche war, kann konkret besprochen werden: Wann kam Drang? Was hat geholfen? Was muss angepasst werden?

Kontrolle bleibt bei der Person

Der Export wird lokal erzeugt. Die Person entscheidet selbst, ob und mit wem sie Inhalte teilt.